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Tipps und Tricks zum Festgeldkonto

Festgeldkonto

Ein Festgeldkonto ist ein Konto, auf dem der Bankkunde sein Geld für einen vorher fest vereinbarten Zeitraum anlegt. Dieser Anlagezeitraum kann zwischen 3 Monaten und bis zu 10 Jahren betragen. 3 Monate sind als Laufzeit bei den meisten Banken für ein Festgeldkonto die Mindestanlagedauer.

Wichtige Infos für Anleger

1. Einlagensicherung beachten

2. Zinseszins-Effekt

3. Festgeldzinsen müssen versteuert werden

4. Kündigung am Laufzeitende nicht vergessen

 

Auch die Höhe des Zinssatzes, welcher dem Sparguthaben angerechnet wird, steht bereits bei Abschluss des Vertrages und für die gesamte Anlagedauer fest. Die Zinsen bleiben also für die gesamte Dauer des Anlagezeitraumes unverändert; auch wenn sich die Situation am Geldmarkt zum Positiven verändert, werden die Zinsen für ein Festgeldkonto nicht erhöht. Dies ist ein grundlegender Nachteil dieser Geldanlage, welcher das Festgeldkonto beispielsweise vom Tagesgeldkonto unterscheidet. Beim Tagesgeldkonto nämlich kann der Zinssatz täglich von der Bank geändert werden.

Die Zinsen, welche man für sein Guthaben auf dem Festgeldkonto erwarten kann, hängen von verschiedenen Faktoren ab. So bestimmt gelegentlich die Höhe der Einlage, auf jeden Fall aber die Dauer der Anlage die Höhe der zu erwartenden Zinserträge.

Der Kontoinhaber hat den Vorteil einer genau zu kalkulierenden Rendite. Bereits im Voraus steht nämlich fest, wie viel Ertrag die Geldanlage abwirft.

 

Zinseszins Effekt

Der Zinseszins Effekt bringt zusätzliche Rendite

Denn wenn Zinsen ausgeschüttet werden und auf dem Festgeldkonto verbleiben, wird auch dieser Betrag mit verzinst. Auf mehrere Jahre bezogen ergibt sich durch den Zinseszins Effekt eine deutlich höhere Rendite (Effektivzins) als der Festgeldzins.

 

Der Sparer kommt nicht, oder nur unter Abschlag vorzeitig an sein Geld

Ein kleiner Nachteil eines Festgeldkontos ist, dass der Sparer für die Dauer des Anlagezeitraumes nicht ohne Weiteres an sein Erspartes herankommt. Das Guthaben auf Tagesgeldkonten ist im Gegensatz dazu jederzeit ohne Einhaltung einer Frist kündbar. Somit empfiehlt sich ein Festgeldkonto für Personen, die das Kapital für längere Zeit nicht benötigen. Wer flexibler bleiben möchte, sollte sein Geld eher auf einem Tagesgeldkonto anlegen.

Allerdings ermöglichen einige Banken dem Kontoinhaber doch eine vorzeitige Kündigung der Einlage. Dann aber mit einem Zinsabschlag oder einem Strafzins. Gängig ist etwa der Verlust von 0,5% pro Quartal.

Der Grund, warum sich trotzdem immer mehr Leute dazu entschließen, ihr Geld auf einem Bankkonto wie dem Festgeldkonto anzulegen, sind die vergleichsweise hohen Zinsen - im Gegensatz zum Tagesgeldkonto oder Girokonto wird ein Guthaben auf einem Festgeldkonto deutlich höher verzinst.

Ein Festgeldkonto wird auch als Termingeldkonto bezeichnet, da das Kapital für einen bestimmten Zeitraum fest angelegt wird. Nach Ablauf dieses Zeitraumes ist es aber auch möglich, das Festgeld erneut anzulegen. Diese Verlängerung der Kapitalanlage wird auch als Prolongation bezeichnet.

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Tags: Festgeldkonto, Festgeld Konto

 

 

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